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Jelena Popržan Quartett

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© Rania Moslam
Veranstaltungskategorie:

Jazz, Erinnerungskultur, vertonte Lyrik

7. Juli 2022 / 20:00―21:00 / 10. Wasserturm Favoriten
Veranstaltung-Tags:
,

Weitere Angaben

Sprache
instrumental, deutsch
Location
Wasserturm
Bandname
Missverständnis in Paris
Act-Titel
Jelena Popržan Quartett
Schlagworte
Jazz, Erinnerungskultur, vertonte Lyrik
Fotocredit1
Rania Moslam

Missverständnis in Paris

Jelena Popržan erfindet sich wieder einmal neu – und bleibt sich trotzdem treu. Die charismatische und vokal nuancenreiche Violaspielerin, Sängerin und Soundkünstlerin aus der Vojvodina (Serbien), die mit Ensembles wie Catch-Pop String-Strong, Sormeh und Madame Baheux der hiesigen Musikszene einige Vitalität injiziert hat, stellt nun nach ihrem vielbeachteten Soloprogramm „La Folia“ ein neues Projekt und dafür ein neues Team auf die Beine.

In einem Büchlein der Theodor Kramer Gesellschaft fand sie die Gedichte der polnisch-wienerischen Poetin Tamar Radzyner (1932–1991) und war tief beeindruckt. Die polnische Jüdin, die im bewaffneten Widerstand war und die Shoah überlebte, fand in Wien und in der deutschen Sprache eine neue Heimat, arbeitete mit Georg Kreisler und Topsy Küppers zusammen, und schrieb Gedichte voll heiterem Pessimismus und bitterem Witz.

Ihr setzt Jelena Popržan mit einem Liederzyklus ein musikalisches Denkmal. Den größeren Teil des Programms aber nehmen ihre brandneuen Instrumentalkompositionen ein, Stücke voll imaginativer Klangbilder und melodischer Geschichten, wobei ihr drei begnadete Fixgrößen der heimischen Jazzszene zur Hand gehen: Christoph Pepe Auer, Clemens Sainitzer sowie ihre Kollegin von Madame Baheux: Lina Neuner.

Besetzung
Jelena Popržan: Quinton (5-saitige Viola), Stimme, Komposition
Christoph Pepe Auer: Klarinette, Alt-Saxophon
Clemens Sainitzer: Violoncello
Lina Neuner: Kontrabass