FAQ

Wir beantworten eure Fragen zum Open Call 2023!

Der Kultursommer Wien findet von Anfang Juli bis Mitte August 2023 als Open-Air-Festival an mehreren Standorten in Wien statt.

Die Kultursommer-Bühnen werden von Donnerstag bis Sonntag bespielt. Es wird jeweils zwei einstündige Vorstellungen am Abend und an verschiedenen Standorten auch einstündiges Kinder- und Familienprogramm an Vormittagen geben. Die Gartenkonzerte in Pensionistenhäusern finden zwischen Montag und Freitag nachmittags statt.

Das Programm 2023 wird von Expert:innen aus den verschiedenen Genres kuratiert:

Gartenkonzerte in den Pensionist:innenhäusern: Lucas Vossoughi & Martin Schlögl
Jazz, Elektronische & Zeitgenössische Musik: Daniel Riegler
Kabarett: Peter Blau
Kinder- und Familienprogramm: Raffaela Gras
Klassik & World: Antonia Grüner
Literatur: Sebastian Fasthuber & Barbi Marković
Rap, Pop & Rock: Esra Özmen
Tanz & Performance: Anne Juren & Cat Jimenez
Theater: Martin Thomas Pesl 
Wiener Lied, Volksmusik, Schlager & Austropop: Katharina Hohenberger
Zeitgenössischer Zirkus: Sebastian Berger

Nein. Ziel des Kultursommer Wiens ist es, ein möglichst vielfältiges Programm im Hinblick auf Genres sowie inhaltliche Themen zu organisieren.

Ausschließlich über das Online-Formular auf der Website des Kultursommer Wien. 

Alle Informationen, die für die Programmierung wichtig sind, landen idealerweise strukturiert im PDF der Projektbeschreibung. Anhand dieses Dokuments wählt das Künstlerische Board die Projekte aus. 

Die Bewerbung ist bis zum 27. Jänner 2023 um 14:00 Uhr möglich. Rückmeldungen werden bis spätestens Ende Mai gegeben.

Bewerben können sich Vereine, Gruppen und Einzelkünstler:innen. Der Vereinssitz oder Wohnort muss sich nicht in Wien befinden. Bitte beachten Sie, dass weder Reise-, Transport-, Übernachtungskosten oder Diäten abgegolten werden und Honorare an Auslandsadressen der Abzugssteuer unterliegen. 

Die Bewerbung kann in deutscher und englischer Sprache eingereicht werden. Auch das Bewerbungsformular ist in diesen beiden Sprachen verfügbar.

Neben den Bühnenstandorten im öffentlichen Raum bespielt der Kultursommer Wien auch Gärten in Pensionistenhäusern mit Konzerten.

Einzelkünstler:innen, Duos und Trios in den Genres Klassik & World sowie Wienerlied & Schlager können zusätzlich zum Bühnenprogramm auch für diese Gartenkonzerte einreichen.

Ja, es besteht die Möglichkeit für beide Formate ausgewählt zu werden. Bitte reichen Sie dafür für beide Programmschienen separat ein. Es gibt jeweils ein Formular für das reguläre Programm sowie eines für die Gartenkonzerte. 

Ja, es gibt zwei verschiedene Bewerbungsmasken. Hier geht’s zum Formular für das reguläre Programm, hier zum Formular für die Gartenkonzerte in den Pensionistenhäusern. 

Die Gage beträgt in der Regel 500 € für jede:n auftretende:n Künstler:in pro Auftritt. 

Ja, unterschiedliche Projekte können eingereicht werden.

Nein, das gleiche Projekt kann nicht in mehreren Genres eingereicht werden. Sollte das Boardmitglied des eingereichten Genres die Einreichung eher in einem anderen Genre verankert sehen, wird die Einreichung entsprechend weitergeleitet. 

Nein, wir können nur Auftritte auf den Kultursommer-Bühnen anbieten.

Nein, Personen dürfen ab 15 Jahren mitwirken.

Tiere, Nacktheit, Feuer, Pyrotechnik und anmeldepflichtige Waffen sind auf den Bühnen nicht möglich.

Nein. Bitte beachten Sie, dass weder Reise-, Transport-, Übernachtungskosten oder Diäten abgegolten werden und Honorare an Auslandsadressen der Abzugssteuer unterliegen. 

Auch bei Schlechtwetter finden die Auftritte grundsätzlich statt. Bei einer notwendigen wetterbedingten Absage durch den Kultursommer Wien bleibt das vertragliche Honorar aufrecht.

Es gibt bei jeder Bühne vor Ort technisches Personal, daher können eigene Techniker:innen nicht zusätzlich bezahlt werden.

Eine gute tontechnische Ausstattung und eine Grundausstattung an Licht ist an jedem Bühnenstandort vorhanden. Bei den Gartenkonzerten in den Pensionistenhäusern ist eine Grundausstattung an Tontechnik vorhanden. Für eine gute technische Betreuung benötigen wir einen möglichst genauen Tech-Rider. 

Nein, da bei Tageslicht gespielt wird, sind Projektionen nicht möglich.

Die Backline sollte selbst mitgebracht werden.

Die Bühnen sind von 5 x 5 über 6 x 4 Meter bis 8 x 6 Meter groß. Weitere Infos finden sich hier

Alle Kultursommer-Bühnen befinden sich im öffentlichen Raum. Weitere Infos folgen. 

Die Bühnen im öffentlichen Raum sind überdacht. Die Auftrittsorte in den Gärten der Pensionistenhäuser sind nicht überdacht.

Die Darbietung findet ohne Überdachung im Freien statt. Aufgrund der Modalitäten vor Ort können höchstens drei Personen auftreten. Ein einfaches technisches Setup zur leichten Verstärkung wird bereitgestellt, Instrumente wie Piano oder Schlagwerk können nicht zur Verfügung gestellt werden. Weitere Infos gibt es hier

Nein, es wird keine Hängepunkte geben.

Ja, nach Spezifikation im Tech-Rider. Spezial-Mikrofone bitte nach Möglichkeit selbst mitbringen. 

Nein, der Bedarf an Tanzboden sollte im Tech-Rider (im Anmeldeformular) bekannt gegeben werden.

Aufgrund der Open-Air-Situation am besten E-Piano. Wenn es ein Klavier sein muss, bitte die Stimmung im technischen Rider angeben.

Ja, für einfache Grundstimmungen.

Nein, im Laufe des Bewerbungsprozesses werden die möglichen Auftrittstermine abgefragt. Anhand dieser wird bei Zusage versucht, den Termin zu fixieren. Trotz unserer Bemühungen können erfahrungsgemäß nicht immer alle Wünsche berücksichtigt werden. 

Manche Auftritte werden gefilmt und/oder fotografiert. Das Material wird ggfs. gerne geteilt.

Ja, nach Rücksprache. Wir bitten darum, das Material mit dem Kommunikationsteam zu teilen: presse@kultursommer.wien 

Ja, Merchandise ist nach Rücksprache möglich und muss selbst durchgeführt werden. 

Nein, der Kultursommer Wien ist ein reines Gastspiel-Festival.

Der Kurztext dient dem Publikum zur Orientierung im Programm. Die einfache Verständlichkeit auch für Lai:innen steht im Vordergrund. Ein guter Text beantwortet die Frage „Was erwartet mich bei der Vorstellung?“ kurz und bündig. Wir gendern mit Doppelpunkt. 

Ein gutes Beispiel aus vergangenem Jahr bieten folgende Texte: 

Von Roman Blumenschein: 

In „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ wird das Tabuthema Depression aufgeknackt und humorvoll seziert. Roman Blumenschein erzählt in seinem Theatersolo von einem Menschen mit Depression und dessen Versuch, den Alltag und das Leben zu meistern. 

Von Lola Blau: 

Der Abend basiert auf dem berühmten „Ein-Frau-Musical“ von Georg Kreisler. In dieser kompakten Open-Air-Version singt die Performerin, begleitet von den beiden Musiker:innen, die bekannten Lieder des Stücks und erzählt dazwischen launig – halb Figur, halb Schauspielerin – den Plot der Geschichte. 

Von Naked Cameo: 

Naked Cameo ist zurück mit neuer Musik. Bisher dagewesene Strukturen werden neu aufgebrochen. Musikalisch treffen verzerrte Drums und Gitarren auf moderne Synths und prägnante Percussion-Elemente. Darüber steht ein unvermeidbar ehrlicher Dialog-Gesang. 

Auch der längere Projekttext richtet sich an das Publikum. Es steht die leichte Verständlichkeit im Vordergrund. Der Text ist für die Website vorgesehen. Bitte fügen Sie am Ende des Texts die Besetzung, weitere Beteiligte und Fördergeber:innen hinzu. Wir gendern mit Doppelpunkt. 

Ein gutes Beispiel aus dem vergangenen Jahr ist der Langtext der Band Please Madame: 

Das 2011 gegründete Indie-Rock-Quartett Please Madame hat sich spätestens seit den umjubelten Auftritten am FM4 Frequency Festival 2018 und 2019 fest in den deutschsprachigen Musikkalender gespielt. Mit dem zweiten Album „Young Understanding“ (Kleio Records) supporteten die vier Anfangszwanziger, neben knapp 40 Headline- und Festivalshows, die britischen Chartstürmer Hurts im Wiener Gasometer und begleiteten die Indie-Pop Dauerbrenner:innen MIA. auf deren Tour. Seit dem Pro7-Fernsehauftritt vor Millionenpublikum bei „Circus HalliGalli“ Ende 2014 ist Please Madame gerade in Deutschland keine Unbekannte mehr.


Dominik Wendl (Gitarre, Vocals), Laurenz Strasser (Gitarre), Martin Pöheim (Bass) und Niklas Mayr (Schlagzeug) haben in den vergangenen zwei Jahren zusammen mit Mario Fartacek (Mynth), Georg Gabler (Mother’s Cake, Mondscheiner) und Martin Scheer (u.a. Bilderbuch, 5KHD) an ihrem dritten Studioalbum „Angry Boys, Angry Girls“ gearbeitet, das am 10. September 2021 erschienen ist und prompt auf #25 gechartet ist. Im Oktober und November wurde das Album auf einer 16-tägigen (und teilweise ausverkauften) Tour durch Österreich, Deutschland und die Schweiz auf die Bühne gebracht. In diesem Sommer sind die vier gebürtigen Salzburger u.a. auch am Nova Rock Festival zu Gast.

Pressestimmen:
„Von einem Geheimtipp zu einer Größe der österreichischen Musikszene.“ (ORF/ZIB24)

„Sehr überzeugend!“ (Süddeutsche Zeitung – Live-Review)

„Durchdachter Hymnen-Pop.“ (Salzburger Nachrichten)

„Homegrown talent? I’d suggest Please Madame“ (Guardian/Salzburg Special)

Besetzung:
Dominik Wendl (Gitarre, Vocals)
Laurenz Strasser (Gitarre)
Martin Pöheim (Bass)
Niklas Mayr (Schlagzeug)